Linsen, Kichererbsen und Bohnen gehören zu den unterschätztesten Zutaten im Vorratsschrank. Sie kosten wenig, halten getrocknet monatelang und passen in Suppen, Salate, Currys und sogar Aufstriche.
Was in Hülsenfrüchten steckt
Hülsenfrüchte liefern pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, sie regelmäßig auf den Speiseplan zu setzen.
Welche Sorte wofür?
- Rote und gelbe Linsen zerfallen schnell – ideal für Suppen, Dal und Aufstriche. Einweichen ist nicht nötig.
- Berg- und Belugalinsen bleiben bissfest und passen perfekt in Salate.
- Kichererbsen für Hummus, Ofengemüse oder geröstet als Snack.
- Weiße Bohnen und Kidneybohnen für Eintöpfe, Chili und Bohnensalat.
Aus der Dose oder getrocknet?
Beides ist in Ordnung. Getrocknete Kichererbsen und Bohnen weichst du über Nacht ein und kochst sie dann gar – das ist günstiger, und du bestimmst das Salz selbst. Hülsenfrüchte aus Dose oder Glas sind schon gegart: abgießen, abspülen, fertig.
Gut zu wissen
Rohe Hülsenfrüchte enthalten Stoffe, die erst beim Kochen unschädlich werden – iss sie deshalb immer gegart. Wenn du sie bisher selten isst, fang mit kleinen Mengen an. Linsen sind dafür ein guter Einstieg.
