Kräuter statt Salz: mehr Geschmack mit frischen Gewürzen

Frische Kräuter auf Holz: Petersilie, Rosmarin, Dill und Basilikum, dazu eine Schale Pfefferkörner

Weniger Salz heißt nicht weniger Geschmack. Frische Kräuter, ein Spritzer Zitrone und ein paar Röstaromen bringen oft mehr als der zweite Griff zum Salzstreuer.

Wie viel Salz ist es eigentlich?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen höchstens 6 Gramm Salz am Tag – etwa ein Teelöffel. Ein Großteil davon kommt gar nicht aus dem Salzstreuer, sondern steckt in Brot, Käse, Wurst und Fertigprodukten.

Fünf Kniffe für mehr Geschmack

  • Kräuter richtig einsetzen: Robuste Kräuter wie Rosmarin und Thymian kochen mit, zarte wie Basilikum, Petersilie und Dill kommen erst zum Schluss dazu.
  • Säure nutzen: Zitronensaft, Essig oder ein Klecks Joghurt lassen Aromen lebendiger wirken.
  • Rösten statt nur kochen: Gemüse aus dem Ofen und angeröstete Nüsse oder Gewürze schmecken intensiver.
  • Würzige Basis: Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer langsam andünsten – das gibt Tiefe.
  • Erst zum Schluss salzen: Dann merkst du, wie wenig oft reicht.

Kräuter länger frisch halten

Petersilie und Basilikum stellst du wie einen Blumenstrauß ins Wasserglas – Basilikum am besten nicht in den Kühlschrank. Rosmarin, Thymian und Dill bleiben in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach einige Tage frisch. Reste kannst du fein gehackt mit etwas Öl im Eiswürfelbehälter einfrieren.