Eine Tomate vom Hof um die Ecke schmeckt anders als eine, die tagelang unterwegs war. Wer weiß, wo sein Essen herkommt, kauft bewusster ein – und genießt meistens auch mehr.
Woran du gute Erzeuger erkennst
- Das Angebot folgt der Saison. Wer im Oktober Kürbis, Kohl und Äpfel anbietet und keine Erdbeeren, arbeitet mit der Natur statt gegen sie.
- Fragen sind willkommen. Gute Erzeuger erzählen gern, wie sie anbauen, wann geerntet wurde und was du mit dem Produkt anfangen kannst.
- Die Wege sind kurz. Je weniger Zwischenstationen, desto frischer kommt das Gemüse bei dir an.
- Herkunft ist nachvollziehbar. Auf dem Schild steht nicht nur „regional“, sondern der Ort oder der Hof.
Wo du sie findest
Hofläden, Wochenmärkte, Gemüsekisten im Abo und solidarische Landwirtschaften sind die naheliegenden Wege. Ein guter Startpunkt ist der Wochenmarkt: Dort lernst du in kurzer Zeit mehrere Betriebe kennen und merkst schnell, bei wem du dich gut beraten fühlst.
In der Rubrik „Lieferanten“ stellen wir dir nach und nach Erzeuger und Manufakturen vor – mit ihren Produkten und dem, was sie besonders macht.
